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Titelbild

Asyl-Monologe

Dokumentarisches Theater der Bühne für Menschenrechte

Mit der ersten Produktion, den Asyl-Monologen, orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den menschlicher Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, Leid und Kampf verlangt.
Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll Präsident genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.
Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst normalen Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen berühren beginnen und Menschen schließlich unfähig wurden, ein unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen (Edward Said).

Nach der Aufführung besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Schauspielerinnen.

Telefonische Karten-Reservierung: 0941-507 25 56 (Stadtjugendring, AB)

Trailer

Pressestimmen:

Ein vielfältiges Panorama über Hintergründe, Gegenwart und Aussichten von Asyl in Deutschland – oft traurig und bedrückend, aber auch kämpferisch.
So spannend, dass die gut hundert ZuschauerInnen im heißen, randvollen Veranstaltungssaal bis zum Ende gebannt lauschten und schließlich lang anhaltenden Beifall spendeten.

die tageszeitung, Berlin

Still ist es in den Publikumsreihen, vollkommen still. (…) Die Zuhörer sitzen gebannt (…). Die Darbietungen erschüttern und werfen bei den Zuhörern viele Fragen auf.

Süddeutsche Zeitung

Politisches Theater, das für sein Anliegen sensibilisieren und agitieren will. Und dem das eindrucksvoll gelingt.
Das Thema brennt unvermindert, auch der Heimathafen ist restlos ausverkauft.

Der Tagesspiegel, Berlin

Es gibt Sätze, die wirken wie Stromschläge. (…) Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…) Große Wirkung.
Dass Safiyes Geschichte ein leises Happy End besitzt, nimmt ihr nichts von ihrer Wucht.
Die “Asyl-Monologe” gegen den Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine Stimme.

amnesty journal

Wer sich noch nicht mit den Schicksalen von Flüchtlingen auseinander gesetzt hat, der bekommt hier einen guten Einblick (…).

RBB Kulturradio

Eine neue und sehr engagierte Art dokumentarischen Theaters.
Michael Ruf möchte berühren, aber auch zum Handeln ermutigen. Das gelingt ihm.

Norddeutscher Rundfunk

Drei sehr berührende und erschütternde Geschichten über Widerstand, Lebensmut und Hoffnung. (…) eine Inszenierung, die wirklich sehr packend wirkt.

Funkhaus Europa

Eine beschämende Schlussfolgerung für das angeblich so perfekte und attraktive Europa und insbesondere für Deutschland.

Bayerischer Rundfunk – BR 5 – Interkulturelles Magazin

Was erleben Menschen auf der Flucht? Wie fühlt sich Liebe an, wenn unsicher ist, ob man bleibt? Das Theaterstück “Asyl-Monologe” geht dem nach.
Das Publikum im Raum ist völlig verstummt, selbst das Surren der Lüftung fällt in der Stille auf. (…) Spannende, unterhaltsame, aber auch schockierende 90 Minuten. (…) Das Theaterstück ist ein Erfolg.

Deutsche Welle

Einfach, direkt und eindrück­lich.
Diese schlichte, ehrliche Form hatte die enorme Kraft, sich die erzählten Situa­tionen vorzu­stellen.
Und all das ist keine Thea­ter­fik­tion, sondern so tatsäch­lich passiert. Hier in Deutsch­land, gerade jetzt. Greifbar und schmerz­haft nah.
Drei Leben dreier starker Persön­lich­keiten, die sich nicht beugen ließen, ohne sich immer wieder aufzu­richten, vergisst man nicht so schnell.

GODOT – das Hamburger Theatermagazin

Alles Erzählte ist wahr.

Deutsche Welle

Verstört, entsetzt und bewegt.

Augsburger Allgemeine

Berührende und beklemmende Geschichten. (…) Packend (…). Die Asyl-Monologe erzählen von unglaublich kraftvollen Menschen.

Passauer Neuer Presse

Die Asylmonologe wecken die Zuschauer auf, die dann vor Ort aktiv werden.

Hochschulmagazin NERV der Uni Hildesheim

Berührende Erfahrungen. (…) Lebendig und nachvollziehbar. (…) Die Diskussion war bewegend und engagiert. (…) Dramaturgisches Geschick.

Mittelbayerische Zeitung

Das Interesse ist gewaltig: Der große Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Was dann zu hören ist, bedrückt zutiefst.

Nürnberger Nachrichten

Sehr bewegend und sehr empfehlenswert!

Cee-Cee-Newsletter

Stille lag über dem ganzen Abend in den Publikumsreihen.

Landsberger Tagblatt