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Faltsch Wagoni – Ladies first, Männer Förster.

Faltsch Wagoni – Ladies first, Männer Förster.

Musikkabarett und Sprachakrobatik

Kabarett

Was war zuerst? Frau oder Mann? Erst war die Frau! – Nein, der Mann war Erster! Ladies first, Männer Förster. Dass die beiden – Lady und Förster – sich einigen werden, ist kaum zu erwarten. Wozu auch? Der Unterschied macht die Musik. Für das große Spiel der Geschlechter braucht es also vor allem gute Nerven, gute Manieren und gute Laune. Die Dame von Welt weiß, was die Welt an ihr hat, der Mann träumt von Motorsäge und vom Jagdrevier. Frauen sind anders, Männer sowieso. Mit Sprachwitz, Selbstironie und fabelhaften Songs gehen Faltsch Wagoni ans Eingemachte und Zweigemachte. Als langlebigstes Künstlerpaar der deutschen Kleinkunstszene kennen sich Silvana Prosperi und Thomas Prosperi aus in Beziehungsdingen, Streitkultur ist Teil ihres Alltags und ihres Programms. Sie nehmen sich auf und in den Arm und alles übertrieben wörtlich. Ihr leidenschaftliches Spiel mit der Sprache und sprachlichen Missverständnissen ist im Valentin‘schen Sinne auch immer Spiel mit den Absurditäten zwischenmenschlicher Gepflogenheiten. Frei nach der Devise: Vorurteile sind zu schön, um nicht wahr zu sein, jonglieren Faltsch Wagoni genussvoll auf dem gefährlichen Grat zwischen Klischee und Negligé, Anmache und Fertigmache. Der Kampf der Geschlechter geht hier in eine neue, entscheidende Runde, bei der es keine Sieger und keine Verlierer gibt, aber immer einen Gewinner: das Publikum.

Video |

Pressestimmen |

Sie holen das Drama des weiblichen Worthungers und der männlichen Gesprächsverweigerung aus der kabarettistischen Klischéekiste und verdichten es zu einem köstlichen, valentinesken Paardialog.

Süddeutsche Zeitung

Ihre Kunst liegt irgendwo, aber sehr eigenständig, zwischen dem Vokalkünstler Bobby McFerrin und dem sprachartistischen Dichter Ernst Jandl.

Esslinger Zeitung

Man erkennt vieles aus eigener Alltagserfahrung wieder und sieht hier doch ein neues Licht darauf geworfen, durch den unglaublich gekonnten Umgang mit der Sprache – und dem liebevollen Augenzwinkern, das bei aller galligen Komik nie fehlt.

Wiesbadener Tagblatt