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Mei Fähr Lady

Mei fähr lady

Der Bairisch-Crashkurs mit Prof. Zehetner

Fröhliche Wissenschaft
Auch in der Neuen Spielzeit geht es nicht ohne Mei Ding.
Die Chinesin Mei Ding hat keine Lust mehr, in dem Regensburger Asia-Shop ihres Bruders die Putzfrau zu sein. Sie verbringt ihre Nachmittage und Abende lieber an der Donau. Ihr Traum wäre es, auf der kleinen Fähre flussaufwärts zu arbeiten, die täglich Einheimische und Touristen über den Strom setzt. Aber die Besitzerin der Fähre gibt ihr den Job nur, wenn Mei Ding Bairisch kann.
Mei Ding bucht einen Crashkurs beim bairischen Dialektpapst Professor Zehetner. Dieser hält in seinem Arbeitszimmer eine tägliche Sprechstunde, gemanagt von seiner Sekretärin. Dort erscheinen auch ein distinguierter Manager, der für seine Wochenenden einen alten Hof in einem kleinen Dorf gekauft hat und mit den Nachbarn gerne Bairisch reden würde, und ein gealterter französischer Rapper mit Migrationshintergrund, der frisch aus Paris zugezogen ist. Er hat sich soeben auf der Regensburger Dult in eine fremdenfeindliche bairische Kellnerin verliebt. Um sie zu erobern, will er ein paar Brocken Bairisch lernen.
Bei der ersten Begegnung in der Dialektsprechstunde missachtet der Rapper die unscheinbare Mei Ding. Doch je mehr Bairisch sie kann, umso mehr blüht sie auf und erregt seine Aufmerksamkeit. Nach ein paar Monaten wird sie mit ihrem Lied bei der Dult zur Dirndlkönigin gewählt. Und verblüfft mit ihrem Bairisch auch ihren Dialektprofessor. Der nicht minder verblüffte Rapper vergisst, dass er in eine bairische Kellnerin verliebt ist.

Nach dem Erfolgsstück Prof. Zulleys Hofer und Müller zum Einschlafen nun Folge Zwei der Turmtheater-Reihe Fröhliche Wissenschaft: Bairisch Lernen mit dem Dialekt-Professor Zehetner – feierte am 15. Juni 2016 seine 200ste Vorstellung – einem Rekord in der Regensburger Kulturlandschaft – ist bereits KULT!

 

 

Kurzbiographie

Ludwig Zehetner, geboren 1939 in Freising, ist Honorarprofessor für Bairische Dialektologie an der Universität Regensburg. Von Journalisten wird er gern als »Dialektpapst« bezeichnet. Womit die Stadt Regensburg also in kürzester Zeit zwei Päpste hervorgebracht hätte. Den guten Ruf als oberster bairischer Dialektfachmann hat sich Zehetner erworben durch eine Reihe von Büchern, u.a. »Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern« und die mehrbändige Reihe »Basst scho! Wörter und Wendungen aus den Dialekten und der regionalen Hochsprache in Altbayern«…