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Steinmassl: Die letzten Tage der Menschheit

Eine szenische Lesung von ausgewählten Texten

Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Zehn Millionen Menschen fielen ihm zum Opfer. Einem gelang es, den Wahnsinn zu protokollieren. Der Wiener Publizist Karl Kraus
wurde mit seinem Drama »Die Letzten Tage der Menschheit« weltberühmt.
Und als Vaterlandsverräter beschimpft. Denn er denunzierte nicht die Feinde, was fast alle taten, sondern demaskierte die Kriegshetzer und Kriegsgewinner in den eigenen Reihen. Kraus schätzte die Aufführungsdauer des bis heute nicht komplett inszenierten Stücks auf zehn Abende: »Theatergänger dieser Welt vermöchten ihm nicht standzuhalten.«
Werner Steinmassl präsentiert eine Szenenauswahl und interpretiert dabei sämtliche Rollen. Er beschert uns einen entlarvenden Blick in den Spiegel. Denn wir müssen uns
fragen, in diesen nach wie vor kriegerischen Zeiten, wie viel Nationalismus und Chauvinismus auch in uns Heutigen noch steckt.
Werner Steinmassl, von der Süddeutschen Zeitung als »brillanter Darsteller opportunistischer Charaktere« gerühmt, liest aus Karl Kraus »Die letzten Tage der Menschheit« und begleitet sich mit dem Akkordeon.
Nach diversen Bühnenengagements als Schauspieler u.a. in Graz, Bielefeld, Klagenfurt, Innsbruck, Wien, Regensburg, München, hauptsächlich mit Sologeschichten von Villon bis Valentin im deutschs prachigen Raum unterwegs.

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