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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Theaterfassung der Novelle von Eric-Emmanuel Schmitt

Gar nicht schlecht für den 12-jährigen Juden Moses, einen erwachsenen Freund zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn die Dinge im Leben nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Der Pariser Ladenbesitzer Monsieur Ibrahim scheint für jede Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden. So lernt Moses Ibrahims Geheimnisse des Glücks und des Lächelns, die in den aussichts-losesten Situationen helfen: bei seinem schwermütigen Vater, den Dirnen und anderen Frauen, beim Fahren ohne Führerschein. Ein Gegenentwurf zur hasserfüllten Gedankenwelt islamistischer Fundamentalisten, ein Aufruf zur Entdeckung der Langsamkeit, zu Nonkonformismus und Antirassismus, voller Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor.